
Carinthia200: Spektakuläre Premiere in Villach
Knapp 2.000 Rennradfahrer aus 24 Nationen feiern Kärntens neues Rennradevent
Wolfgang Krenn gewinnt die Königsdistanz über 197 Kilometer im Sprint vor MTB-Marathon-Weltmeister Alban Lakata. Carina Ziegler entscheidet die Frauenwertung ebenfalls im Sprint für sich. Knapp 2.000 Teilnehmer aus 24 Nationen fuhren auf gesperrten Straßen durch das Gailtal, über die Windische Höhe und durch das Drautal.
Elf Gemeinden präsentierten sich als Gastgeber, acht Zuschauer-Hotspots sorgten für Stimmung und tausende Menschen verfolgten das Rennen entlang der Strecke. Der Veranstalter dankt den 600 Volunteers, Feuerwehren, Vereinen, Burschenschaften und Zechen der elf Gemeinden sowie Polizei, Rettung und Behörden. Die Fortsetzung im Jahr 2027 ist bereits fix.
Villach, 20. September 2026. Kärnten hat ein neues Rennradevent – und die Premiere hat gehalten, was sie versprochen hat: Knapp 2.000 Rennradfahrer aus 24 Nationen sind bei perfektem Wetter von der Villacher Innenstadt aus durch das Gailtal, über die Windische Höhe und durch das Drautal gefahren.
Die Strecke führte über gesperrte Straßen, vorbei an acht Zuschauer-Hotspots und durch elf Gemeinden, die diesen besonderen Tag zu ihrem gemacht haben. Auf der 197 Kilometer langen Königsdistanz setzten sich Carina Ziegler vom Heartland Cycling Team mit einer Zeit von 5:33:44,9 Stunden und Wolfgang Krenn vom 1OF1 Cycling Team mit 5:05:27 Stunden durch. Beide Entscheidungen fielen erst im Zielsprint.
Der Veranstalter zieht eine rundum positive Bilanz und bedankt sich bei den elf Gemeinden, den 600 Volunteers, den Feuerwehren, Sportvereinen, Dorfburschenschaften und Zechen der Streckengemeinden sowie bei Polizei, Rettung und Behörden. Bereits jetzt steht fest: Im Jahr 2027 wird es eine Fortsetzung geben.




Premierensieg im Sprint: Wolfgang Krenn setzt sich gegen Alban Lakata durch
Um 7:05 Uhr rollte das Feld in der Villacher Innenstadt los. Wenige Stunden später standen die ersten Sieger der Carinthia200 fest.
Auf der Königsdistanz über 197,4 Kilometer und 2.731 Höhenmeter setzte sich bei den Frauen Carina Ziegler vom Heartland Cycling Team nach 5:33:44,9 Stunden mit acht Zehntelsekunden Vorsprung auf Valerie Rupitsch durch. Dritte wurde Corina Vorraber mit 3,2 Sekunden Rückstand.
Bei den Männern lieferten sich drei Österreicher ein Finale, wie es spannender kaum hätte sein können. Auf der zweiten Schleife verkleinerte sich die Spitzengruppe auf drei Fahrer. Im Sprint setzte sich Wolfgang Krenn vom 1OF1 Cycling Team nach 5:05:27 Stunden zeitgleich vor dem dreifachen MTB-Marathon-Weltmeister Alban Lakata von Bulls Bikes durch. Thomas Garber vom HUMANPWR Racing Team kam nur zwei Sekunden später als Dritter ins Ziel.
Auch auf der Carinthia105 über 105,7 Kilometer und 1.304 Höhenmeter fielen beide Entscheidungen erst im Zielsprint. Franziska Zuder vom SC Mirnock gewann in 2:51:16,9 Stunden mit 1,8 Sekunden Vorsprung auf Anna Bäuchler vom Team ZONE 2|5. Dritte wurde Marlies Feichtenhofer vom BSG Bike Syndikat Graz.
Bei den Männern siegte der für den Kärntner Verein Special Bike Pörtschach startende Steirer Arno Kaspret in 2:45:09,6 Stunden. Er lag lediglich drei Zehntelsekunden vor Michael Kanduth vom BSG Bike Syndikat Graz. Michael Rieger vom SV Döllach belegte den dritten Platz.
Die vollständigen Ergebnislisten stehen unter https://carinthia200.com/ergebnisse/ bereit.
Die Ergebnisse der Carinthia200
Carinthia200 – Frauen
- Carina Ziegler, Heartland Cycling, Österreich – 5:33:44,9 Stunden
- Valerie Rupitsch, Österreich – 5:33:45,7 Stunden
- Corina Vorraber, Österreich – 5:33:48,1 Stunden
Carinthia200 – Männer
- Wolfgang Krenn, 1OF1 Cycling Team, Österreich – 5:05:27 Stunden
- Alban Lakata, Bulls Bikes, Österreich – 5:05:27 Stunden
- Thomas Garber, HUMANPWR Racing, Österreich – 5:05:29 Stunden
Carinthia105 – Frauen
- Franziska Zuder, SC Mirnock, Österreich – 2:51:16,9 Stunden
- Anna Bäuchler, ZONE 2|5, Österreich – 2:51:18 Stunden
- Marlies Feichtenhofer, BSG Bike Syndikat Graz, Österreich – 2:53:44,4 Stunden
Carinthia105 – Männer
- Arno Kaspret, Special Bike Pörtschach, Österreich – 2:45:09,6 Stunden
- Michael Kanduth, BSG Bike Syndikat Graz, Österreich – 2:45:09,9 Stunden
- Michael Rieger, SV Döllach, Österreich – 2:45:11,0 Stunden
„Zweimal über die Windische Höhe, zweimal durch das Drautal und an jedem Hotspot Menschen, die einen anfeuern – diese Strecke ist wunderschön und gnadenlos zugleich. Dass ich die Premiere gewinnen darf, ist etwas ganz Besonderes. Ich komme wieder“, freut sich Carina Ziegler, Siegerin der Carinthia200.
„Eine landschaftlich wunderschöne Strecke, perfektes Wetter und ein spannender Bewerb – ich bin von Carinthia200 wirklich begeistert! In der zweiten Runde konnten wir die Spitzengruppe verkleinern, auf den letzten 30 bis 40 Kilometern waren wir dann nur noch zu dritt. Dass ich mich am Ende als erster Sieger dieses Bewerbs durchsetzen konnte, freut mich riesig. Eine großartige Premiere und ein perfekter Auftakt für mich“, sagt Wolfgang Krenn, Sieger der Carinthia200.
Im Ziel angekommen sind auch die Sportbotschafter Nici Schmidhofer, Elisabeth Görgl, Andreas Goldberger, Christoph Sumann sowie Sabine und Alexander Payer. Die Carinthia105 absolvierten außerdem Kärntens Radkoordinator Paco Wrolich und Ex-Biathlet Julian Eberhard.
Ausverkauft, international und regional verankert
Die Premiere war bereits seit Wochen ausverkauft. Knapp 2.000 Teilnehmer aus 24 Nationen hatten sich angemeldet. Welche Distanz gefahren wurde, konnten die Sportler erst unterwegs entscheiden: Nach der ersten Schleife bestand die Möglichkeit, in Villach ins Ziel zu fahren und damit die Carinthia105 zu absolvieren. Alternativ konnte die zweite Schleife über Bad Bleiberg und ein weiteres Mal über die Windische Höhe in Angriff genommen werden, um die Carinthia200 zu bewältigen.
Die am stärksten vertretenen Nationen waren Österreich, Deutschland, Slowenien, Ungarn und Italien. Gleichzeitig war die Carinthia200 auch ein echtes Heimspiel: 174 Starter kamen aus den elf Gemeinden entlang der Strecke, mehr als 100 davon aus Villach. Wer das Rennen nicht direkt an der Strecke mitverfolgte, konnte den Bewerb über das Live-Tracking verfolgen.
Elf Gemeinden als Gastgeber
Von der Draubrücke in Villach über Matschiedl, die Windische Höhe, Zlan, Feistritz an der Drau, Bad Bleiberg und Labientschach bis nach Kerschdorf: Im Start- und Zielbereich in der Villacher Innenstadt und an den acht offiziellen Zuschauer-Hotspots entlang der Strecke säumten tausende Zuschauer die Straßen.
An mehreren Hotspots gab es Verpflegung, Musik und Moderation. Von den Teilnehmern kamen den ganzen Tag über dieselben Rückmeldungen: unglaubliche Stimmung, Kuhglocken und Anfeuerungsrufe in jedem Ort.
Feuerwehren, Gasthöfe und Vereine gestalteten und betreuten die Hotspots, während die Anrainer die notwendigen Straßensperren mittrugen. Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch 600 Volunteers, die seit den frühen Morgenstunden im Start- und Zielbereich, an den Labestationen und an den 16 Querungsstellen im Einsatz waren.
Eine tragende Rolle übernahmen dabei die Freiwilligen Feuerwehren, Sportvereine, Dorfburschenschaften und Zechen der Region. Aus allen elf Streckengemeinden standen Kameraden, Vereinsmitglieder, Burschen und Zechfrauen an Kreuzungen, Querungsstellen, Labestationen und Zuschauer-Hotspots im Einsatz – von der Villacher Innenstadt über das Gailtal und die Windische Höhe bis ins Drautal.
Gemeinsam mit Polizei, Rettung und den zuständigen Behörden sorgten sie dafür, dass das Fahrerfeld sicher durch den Tag kam. Der Bewerb verlief ohne schwere Zwischenfälle.
„Ein Bewerb dieser Größe auf gesperrten Straßen funktioniert nur gemeinsam. Mein Dank gilt den elf Gemeinden, der Polizei, den Behörden und allen Einsatzkräften. Die Zusammenarbeit in der Vorbereitung und an der Strecke war vorbildlich – und die Basis dafür, dass das Feld sicher unterwegs war“, betont Patrick Schörkmayer, Renndirektor der Carinthia200.
Rennraddestination Kärnten: Der erste große Schritt für lake.bike
Für den Kärntner Tourismus kam die Premiere zur richtigen Zeit: nach der Hauptsaison und mit Gästen aus den wichtigsten Herkunftsmärkten des Landes. Die Teilnehmer verbrachten für das Eventwochenende vom 17. bis 21. September mit Social Rides, Expo und Ambassadors-Abend in der Villacher Innenstadt mehrere Tage in der Region. Insgesamt sorgte die Veranstaltung für rund 6.000 Nächtigungen.
Die Region Villach – Faaker See – Ossiacher See setzt mit ihrer Marke lake.bike seit zehn Jahren erfolgreich auf den Mountainbike-Sport. Auf der Expo war die Region gemeinsam mit 17 Ausstellern mit einem eigenen Stand vertreten. Mit der Carinthia200 erweitert sie dieses Profil nun gezielt um den Rennradsport.
Für die Kärnten Werbung ist der Bewerb ein strategischer Baustein bei der Positionierung Kärntens als attraktive Raddestination.
„Mit lake.bike haben wir uns in zehn Jahren als Mountainbike-Region etabliert. Die Carinthia200 ist der erste große Schritt, den Rennradsport unter dieser Marke konsequent zu entwickeln. Gäste aus 24 Nationen haben erlebt, was unsere Region vom Rennrad aus zu bieten hat – viele werden wiederkommen“, sagt Georg Overs, Geschäftsführer der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See.
„Wir haben Carinthia200 das Potenzial zum Fixpunkt im europäischen Radsportkalender zugetraut – nach dieser Premiere ist das keine Prognose mehr. Gäste aus unseren wichtigsten Herkunftsmärkten nehmen die Bilder von Kärntens Seen und Bergen mit nach Hause: knapp 2.000 Botschafter für die Raddestination Kärnten“, zeigt sich Mag. Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, überzeugt.
Ausblick 2027: Carinthia200 geht in die zweite Runde
Die Fortsetzung ist bereits fix: Die Carinthia200 geht 2027 in die zweite Auflage. Der genaue Termin wird demnächst bekannt gegeben.
Das Ziel bleibt unverändert: Carinthia200 soll sich zum größten Rennradevent Österreichs entwickeln und Kärnten als Rennraddestination weiter stärken. Das diesjährige Eventwochenende klingt am Montag mit dem Recovery Ride aus.
„Diese Premiere hat alle Erwartungen übertroffen. Knapp 2.000 Rennradfahrer aus 24 Nationen, elf Gemeinden als Gastgeber, 600 Volunteers und eine Stimmung an der Strecke, die man nicht planen kann – dafür sagen wir Danke. Und wir versprechen: Das war erst der Anfang“, sagt Julius Rupitsch, Event Director von Carinthia200.
Carinthia200 in Zahlen
Termin:
Sonntag, 20. September 2026, Start um 7:05 Uhr in der Villacher Innenstadt
Distanzen:
Carinthia200: 197,4 Kilometer und 2.731 Höhenmeter
Carinthia105: 105,7 Kilometer und 1.304 Höhenmeter
Teilnehmerfeld:
Knapp 2.000 Anmeldungen aus 24 Nationen
174 Teilnehmer aus den elf Streckengemeinden
Die Veranstaltung war ausverkauft
Siegerin und Sieger der Carinthia200:
Carina Ziegler in 5:33:44,9 Stunden
Wolfgang Krenn in 5:05:27 Stunden
Siegerin und Sieger der Carinthia105:
Franziska Zuder in 2:51:16,9 Stunden
Arno Kaspret in 2:45:09,6 Stunden
Streckengemeinden:
Villach, Finkenstein am Faaker See, Arnoldstein, Hohenthurn, Feistritz an der Gail, St. Stefan im Gailtal, Nötsch im Gailtal, Bad Bleiberg, Paternion, Stockenboi und Weißenstein
Zuschauer-Hotspots:
Villach Draubrücke, Matschiedl, Windische Höhe, Zlan, Feistritz an der Drau, Bad Bleiberg, Labientschach und Kerschdorf
Volunteers und Einsatzkräfte:
600 Volunteers sowie Freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, Dorfburschenschaften und Zechen aus allen elf Streckengemeinden. Unterstützt wurden sie von Polizei, Rettung sowie den Behörden des Landes und der Gemeinden.
Eventwochenende:
17. bis 21. September 2026 mit einer Expo mit 17 Ausstellern, Social Rides, Ambassadors auf der Bühne und Recovery Ride
Nächste Auflage:
2027 – der genaue Termin wird demnächst bekannt gegeben
Veranstalter:
PPG Pedal Performance Group
Ergebnisse
Die vollständigen Ergebnislisten der Carinthia200 und Carinthia105 finden Sie unter: https://carinthia200.com/ergebnisse/
Rückfragehinweis
Julius Rupitsch
Event Director Carinthia200
PPG Pedal Performance Group
E-Mail: media@pedalperformancegroup.com
Tel.: +43 680 2339195
Fotos: (c) SPORT-IT




