
Ein kleiner Pieks, ein riesiges Geschenk

Unter diesem Motto spendeten am Freitag, den 26. Juni 2026, Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete des Kärntner Bundesheeres ihr Blut in der Stellungskommission des Militärkommandos Kärnten in der Georg Goëss-Kaserne. Anlass für diesen Aufruf war der Weltblutspendetag 2026 vom 14. Juni.
Die Blutspende-Aktionen in den Kärntner Kasernen bestehen seit langer Zeit und sind bereits zur Tradition geworden. Schon in den frühen 70er-Jahren wurden durch die Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete Blut gespendet. Die erste Zusammenarbeit zwischen dem Österreichischen Bundesheer (ÖBH) und dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) geht bereits auf das Jahr 1972 zurück und
seit 1991 besteht die Kooperation mit dem ÖRK. In den letzten 35 Jahren konnten so in allen Kärntner Kasernen knapp 60.000 Vollblut-Konserven gespendet werden.
Am Freitag, den 26. Juni 2026, erfolgte in der Stellungskommission des Militärkommandos Kärnten in der Georg Goëss-Kaserne wieder eine Blutspende-Aktion anlässlich des Weltblutspendetages 2026 am 14. Juni. Alle Bundesheer-Angehörigen konnten freiwillig Blut spenden und dabei auch ihre Blutgruppe bestimmen lassen.
Die Blutspende-Aktionen werden von Fachoberinspektor Mario Wulz vom Militärkommando Kärnten in Zusammenarbeit mit der organisatorischen Leiterin des mobilen Blutspendedienstes des Roten Kreuzes Kärnten, Imrana Jashari, organisiert.
Auch Kärntens Rotkreuz-Landesgeschäftsleiter Ing. Klaus Pabautz zeigt sich begeistert: „Das Militärkommando Kärnten ist seit langer Zeit ein verlässlicher und wichtiger Partner für die Aufbringung von Blutspenden. Dies trägt wesentlich zur Sicherung des Blutbedarfes in Kärnten und Österreich bei. Ein herzliches Dankeschön dafür!“
„Speziell in den Sommermonaten wird Blut zur Lebensrettung dringend benötigt. Wir Soldaten unterstützen sehr gerne das Rote Kreuz in Kärnten und spenden möglichst viel von unserem Blut für auftretende Notfälle“, erklärt Kärntens Militärkommandant Brigadier Philipp Eder.
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Redaktion: Günther Perje
Quelle: Bundesheer
Foto: Bundesheer




